
1973 konnte Hans
Leuener, begeisterter Nationalturner, die Gebrüder Max und
Walter
Rombach und den ehemaligen Präsident des ETV Uzwil, Willi
Ehrensberger
von der Idee begeistern in Uzwil eine Nationalturnriege zu
gründen. So
kam es Am 10. Juli 1973 zur Gründerversammlung der
Nationalturnriege
ETV Uzwil. Nach dem Willen der Gründer sollte die Riege eine
selbständige Sektion innerhalb des ETV Uzwil sein.
Nach
vierjähriger Amtszeit gibt der
Gründungspräsident Ferdi Herzig per
Hauptversammlung 1977 die Verantwortung der Vereinsführung an
seinen
Nachfolger Willi Ehrensberger weiter.
Bald konnten auch die ersten Erfolge der Nationalturner aus Uzwil
verbucht werden. Als einmaliges Ergebnis blieb dabei der Schlussgang an
den Eidgenössischen Ringertagen 1979 in Weinfelden in der
Gewichtsklasse bis 82kg haften. Die Ausmachung um den Festsieg war
damals eine Familieninterne Angelegenheit zwischen Max und Walter
Rombach, welcher Max für sich entscheiden konnte.
Unter der Führung von Toni Püntener und Max Rombach
fand 1979 die erste
Vereinsreise statt. Die Reise fand einen solch hohen Anklang, dass jene
bis heute jährlich durchgeführt wird.
Seit 1981 beteiligten sich die Nationalturner auch an der
Mannschaftsmeisterschaft des Ostschweizer Ringerverbandes.
Aufgrund mehrerer Trainingslokals wechseln in den Jahren 1981-1985
verloren die Nationalturner von Uzwil sehr viele Nachwuchssportler. Es
entstand eine Lücke und es konnte keine komplette Mannschaft
für die
Meisterschaft gestellt werden. Aus diesem Grund verliessen mehrere der
Aktiven den Verein und wechselten zum Nati B Verein Weinfelden.
Durch die erneute Initiative vom Max Rombach wurde 1985 aus der
Nationalturnriege Uzwil die Ringerriege STV Uzwil. Nach
zwölfjährigem
Wirken wovon acht Jahre als Präsident nahm Willi Ehrensperger
den
berühmten Hut und demissionierte. Wer anders als Max Rombach
konnte die
entstandene Lücke in der Vereinsführung schliessen.
Nach einer Längeren Durststrecke für die Ringerriege
Uzwil fanden sie
1987 wieder zurück auf die richtige Spur. Die Nachwuchsarbeit
zeigte
erste Wirkungen mit Erfolgreichen Sportlern wie Gianni und Silvio
Veluscek sowie Marcel und René Tanner.
Durch eine Mischung von Jüngeren und Älteren Ringern
gelang der
Ringerriege Uzwil erneut der Aufstieg in die erste Regionalliga. In den
nächsten Jahren war es ein ständiges auf und ab in
der ersten und der
zweiten Regionalliga. Der Umschwung kam als 1996 Silvio Veluscek die
Mannschaftsführung übernahm. Er konnte die Mannschaft
in der ersten
Liga fixieren und schafte gemeinsam mit der Mannschaft 1998 den ersten
Aufstieg der Ringerriege Uzwil in die Nationalliga B.
Im Jahr 1996 trat das Letzte Mitglied des Gründungsvorstandes
aus
seiner Funktion zurück. Max Rombach übergab das
Präsidentenamt nach
23-jähriger Vorstandtätigkeit in die Hände
von Guido Senn.
Die Ringerriege Uzwil konnte sich jedoch nicht in der Nationalliga B
halten und musste kurz darauf wieder den Abstieg in die Regionalliga
hinnehmen. Der Nachwuchs der Ringerriege Uzwil mit den
Gebrüdern
Eggenberger (Roman und Mirco) und Studerus (Pascal und Lukas) und den
Neuzugängen Daniel Jauch, Beat Müller und Adrian
Hinderling gesichert.
Mit Pascal, Roman und Daniel waren drei neue Schweizermeister in der
Ringerriege Uzwil. Damit die Zukunft der Ringerriege Uzwil gesichert
war übernahm Felix Schulthess die Nachwuchsarbeit. Er konnte
sehr viele
Junge für den Ringsport motivieren.
Im Jahr 2001 gelang den Uzwilern der erneute Aufstieg in die
Nationallliga B. In den nächsten drei Jahren fehlte den
Uzwiler Ringern
immer das letzte Pünktchen um sich von den hinteren
Rängen der
Nationalliga B zu verabschieden. Im Jahr 2004 stösst dann
Ricco Hutter
zu den Uzwilern.
Das bis jetzt erfolgreichste Jahr in der Geschichte ist wohl das Jahr
2005 als sich die Ringerriege Uzwil ihren ersten
Mannschaftsmeistertitel in der Vereinsgeschichte in der Nationalliga B
erkämpfen kann. Mit einer Mannschaft bestehend aus den
Routiniers und
den Nachzügen aus der Jugend.
Im Jahr 2006 gab Guido Senn nach zehn Jahren sein Amt als
Präsident weiter an Marcel Weibel.
Die Bestätigung der Hervorragenden Leistung in der
Mannschaftsmeisterschaft vom Jahr 2005 kam
bereits ein Jahr später. Der Meistertitel ging erneut an die
Uzwiler Ringerdelegation. Nach diesem
Erfolg wagte die Ringerriege Uzwil den Aufstieg in die höchste
Liga. Weiterhin scheint die
Zukunft der Ringerriege Uzwil als gesichert. Mit Armin Eggenberger und
Philipp
Schulthess stehen zwei Jugenschweizermeister in den
Startlöchern.